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netzeitung.deMicrosoft will Yahoo nicht feindlich übernehmen

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Dass die beiden Konzeren zusammenfinden, wird unwahrscheinlicher (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Dass die beiden Konzeren zusammenfinden, wird unwahrscheinlicher
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Der Windows-Konzern hatte mehrfach gedroht, einen Zusammenschluss mit dem Suchmaschinenunternehmen notfalls zu erzwingen. Auch davon scheint nach dem gescheiterten Kauf keine Rede mehr.

Nach den geplatzten Verhandlungen mit dem Internetunternehmens Yahoo macht Microsoft auch seine ursprünglichen Vorbereitungen für eine feindliche Übernahme laut US-Medien wieder rückgängig.

Die von Microsoft als mögliche Interessensvertreter im Yahoo-Verwaltungsrat vorgesehenen Personen seien schriftlich informiert worden, dass die Aufgabe nun hinfällig sei, berichtete das «Wall Street Journal» am Donnerstagabend in seiner Online-Ausgabe. Dies sei ein weiteres Anzeichen, dass der Softwareanbieter seine Entscheidung vorerst nicht ändern werde.

Microsoft hatte mehrfach gedroht, über den Verwaltungsrat eine Übernahme auch gegen den Widerstand der Yahoo-Spitze zu erzwingen. Am vergangenen Wochenende zog der Konzern dann aber sein zuletzt auf 31 Milliarden Euro erhöhtes Angebot überraschend zurück. Die Parteien hatten sich nicht auf einen Preis einigen können.

Seither wird allerdings immer wieder über einen neuen Anlauf spekuliert. Eine Reihe von Yahoo-Großaktionären ist über die Weigerung von Yahoo sehr verärgert. Einige Anteilseigner klagten bereits gegen das Unternehmen und fordern Schadensersatz. (dpa)