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Sondierungsgespräch: 

Microsoft greift nach Facebook

07. Mai 2008 20:52
Kontakt zu Microsoft: Facebook-Chef Zuckerberg
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Der Social-Web-Anbieter ist nach der gescheiterten Yahoo-Übernahme der nächste Kandidat bei der Einkaufstour von Microsoft. Um die Chancen bei Facebook-Chef Zuckerberg auszuloten, hat der Softwarekonzern jetzt eine Vorhut losgeschickt.

Kaum bei Yahoo abgeblitzt, schon hofiert der Softwarekonzern Microsoft einen anderen potenziellen Übernahmekandidaten: Facebook. Wie das «Wall Street Journal» am Mittwoch berichtete, haben Microsoft-Banker mit Managern des Online-Netzwerks Kontakt aufgenommen. Sie wollten herausfinden, ob Facebook einem Verkauf an Microsoft zustimmen würde. Derzeit gebe es aber keine konkreten Verhandlungen. Es sei völlig unklar, ob Facebook einer Übernahme durch Microsoft zustimmen würde, hieß es.

Im vergangenen Jahr hatte Microsoft 1,6 Prozent an Facebook für 240 Millionen US-Dollar erworben. Damit wäre das 2004 gegründete Unternehmen des 23-jährigen Mark Zuckerberg, das derzeit zu den am heißesten begehrten Webfirmen zählt, rund 15 Milliarden Dollar wert. Facebook zählt derzeit rund 70 Millionen aktive Nutzer. (nz/dpa)
 
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