26.11.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Damit das Weihnachtsgeschenk preiswert ankommt, lohnt ein Vergleich der Konditionen mehrerer Paketdienste.
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Weihnachten rückt näher, und wer Geschenke verschickt, sollte rechtzeitig planen, damit sie pünktlich unterm Tannenbaum liegen. Ein Preisvergleich verschiedener Anbieter schont zudem den Geldbeutel.
In vier Wochen ist Heiligabend doch nicht jeder kann bei seinen Liebsten sein. Damit die Geschenke dennoch pünktlich beim Empfänger sind, müssen Weihnachtspakete zu Stichtagen raus viele Paketdienste garantieren bei bestimmten Abgabeterminen eine rechtzeitige Zustellung zu Weihnachten.
Bei der Deutschen Post sollten Pakete, die ihr Ziel außerhalb Europas haben, bis zum 1. Dezember in den Filialen aufgegeben werden. Das teilt die Verbraucher-Website posttip.de mit. Für Pakete nach Osteuropa gilt bei der Post demnach der gleiche Termin. Für Sendungen innerhalb Europas ist es der 12. Dezember. Für den Versand innerhalb Deutschlands genüge es, das Paket bis zum 21. Dezember beim Schalter abzugeben.
Preisvergleich lohnt sichDie Experten raten allerdings, sich die Preise verschiedener Anbieter genau anzuschauen: «Wer clever Konditionen vergleicht, kann einige Euro beim Versand sparen», empfiehlt Eike Böttcher von posttip.de. «Je nachdem, wie groß und wie schwer ein Paket ist, kommt man bei den Anbietern unterschiedlich gut weg.»
Ein Beispiel: Pakete bis zu zwei Kilogramm und den Paketmaßen 35 x 25 x 15 cm können innerhalb Deutschlands mit DHL für 3,90 Euro versendet werden. Dabei ist der Inhalt allerdings nicht versichert. Bei Hermes kann laut Böttcher ein zehn Kilogramm schweres Paket mit den Maßen 50 x 40 x 30 cm schon für zwei Euro mehr, also 5,90 Euro versendet werden. Zudem sei der Inhalt bis zu einem Wert von 500 Euro versichert.
Schlank packen schont den Geldbeutel«Wer außerdem so schlank und schmal wie möglich packt, spart oft bares Geld», rät der Fachmann. Denn einige Anbieter berechneten die Preise nicht nach dem Gewicht einer Sendung, sondern nach ihrer Größe je kleiner das Paket, umso günstiger der Preis. So kostet bei GLS ein Paket bis 40 Kilo, bei dem die kürzeste und längste Seite zusammen 50 cm nicht überschreiten, 5,90 Euro. Bis 65 cm kostet es 6,90 Euro. Wer viele Weihnachtspäckchen aufgibt, sollte ferner nach Mehrversand-Rabatten fragen. Viele Paketdienste räumen auf Anfrage solche Ermäßigungen ein.
Bei den alternativen Anbietern gelten indes andere Stichtage- bei GLS sind nationale Sendungen bis zum 19. Dezember abzugeben. Bei Hermes müssen Kunden ihre Deutschland-Pakete bis zum 20. Dezember und Europa-Pakete spätestens bis zum 18. Dezember im Paketshop abliefern, damit das Geschenk noch rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum liegt.
Paketmarken übers InternetSparen lässt sich allerdings auch bei der Deutschen Post, wie posttip.de weiter mitteilt: Seit einem Jahr können DHL-Kunden online Päckchen- und Paketmarken vorbereiten, bezahlen und direkt ausdrucken. Damit sparen Kunden pro Sendung einen Euro im Vergleich zum Kauf in der Filiale. DHL bietet zudem Verpackungen an, die beim Kauf bereits frankiert und gegenüber dem Einzelkauf deutlich billiger sind.
Pech hat, wer die Fristen verpasst dann bleiben nur noch Expressdienste, die erhebliche Aufschläge berechnen. Und da Heiligabend in diesem Jahr auf einen Montag fällt, müssen Eilsendungen bereits am 22. Dezember aufgegeben werden. (nz)