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Konjunktur profitiert von Klima-Debatte

02. Apr 2007 13:40
Glühbirne und Sparlampe
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Sofern es um billige Anschaffungen wie Sparlampen geht, wollen die Deutschen sich künftig beim Konsum mehr Gedanken über die Umwelt machen. Sobald es teurer wird, werden sie aber knauserig.

Der drohende Klimawandel wird laut einer Studie einen tiefgreifenden Wandel in den Konsumgewohnheiten der Bürger mit sich bringen – in der Folge dürfte sogar die Binnenkonjunktur einen Schub bekommen. Wie eine Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK ergab, wollen viele Verbraucher ihre Kaufverhalten ändern, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu stoppen.

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Hoffnungen dürfen sich laut der Umfrage vor allem Hersteller von Elektroartikeln und Autos sowie Landwirte machen. So seien etwa 59 Prozent der Befragten bereit, neue Haushaltsgeräte mit geringerem Stromverbrauch zu kaufen. Drei von vier Befragten wollen Glühbirnen gegen Sparlampen austauschen.

Bei größeren und teureren Anschaffungen hielten sich die repräsentativ ausgewählten 2075 Befragten indes zurück: So wollen 32 Prozent der Befragten ein sparsameres Auto kaufen, und jeder Vierte die Wärmedämmung in seinem Haus verbessern. 16 Prozent würden sich nach eigenen Worten eine effizientere Heizung einbauen.

Bauern haben auch was vom Klimawandel

Auch Landwirte könnten von der Debatte über den Klimawandel profitieren: 57 Prozent der Befragten wollten künftig mehr regionale Produkte kaufen, 22 Prozent wollen sogar auf Fleisch teilweise verzichten. Hintergrund sind der hohe Ausstoß von Methangas bei der Massentierhaltung und hoher Treibstoffverbrauch bei der Lieferung von Produkten aus fernen Ländern.

Generell sei dabei die Bereitschaft Ostdeutschen, selbst für mehr Klimaschutz aktiv zu werden, geringer ausgeprägt. Während zwölf Prozent der Westdeutschen die Diskussion über den Klimawandel völlig übertrieben finden, sind es im Osten 19 Prozent. Gut die Hälfte aller Deutschen – egal, ob Ost oder West – hält den Klimawandel indes für realistisch. (nz)

 
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