26. Aug 2006 15:13
In Bayern und Nordrhein-Westfalen sind den Lebensmittelbehörden Mineralwässer aufgefallen, deren radioaktive Strahlung unzulässig hoch sei. Bayern weigert sich indes, den Namen des Herstellers zu nennen.
Wegen zu hoher radioaktiver Belastung sind in Bayern und Nordrhein-Westfalen zwei Mineralwassermarken aufgefallen, die von den Herstellern mit dem Zusatz «geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung» beworben werden. So übersteigt das Mineralwasser «Tip Herrather Jungbrunnen» nach Messungen der Lebensmittelaufsicht Mönchengladbach den zulässigen Strahlungswert um fast ein Drittel, sagte ein Stadtsprecher und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Magazins «Spiegel».Der Hersteller habe bis kommenden Donnerstag Gelegenheit, sich zu dem Vorwurf zu äußern. Die Supermarktketten Extra und Real, in deren Filialen das Wasser verkauft wird, kündigten indes an, die Produkte vorerst aus den Regalen nehmen.