Neben den Verkäufern, die zum Teil das Streckennetz nicht genau gekannt hätten, machen die Tester vor allem das Buchungssystem der Bahn für den mäßigen Service verantwortlich. Die Software, die auch der Kunde bei der Online-Buchung verwendet, könne zwar die schnellste, nicht aber die günstigste Verbindung erkennen.Die beispielsweise bei Airlines längst übliche so genannte Best-Price-Funktion könne bei der Bahn so schnell nicht umgesetzt werden, erklärte ein Bahn-Sprecher. Immerhin: Das Unternehmen sei mit der Stiftung über die Ergebnisse im Gespräch und arbeite «mit Hochdruck daran, die Preisvielfalt auf einzelnen Strecken zu reduzieren», so die Bahn weiter. (nz)