31. Aug 2004 08:50
Die Preise für Telekommunikation sind im August ganz leicht gesunken - zumindest insgesamt betrachtet. Telefonanschluss- und Grundgebühren stiegen allerdings kräftig.
Deutsche Haushalte mussten im August fast genausoviel Geld fürs Telefonieren ausgeben wie im Vorjahresmonat: Die Preise für Telekommunikation sind im Vergleich zum August 2003 um 0,1 Prozent gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Verglichen mit dem Vormonat habe sich ebenfalls ein Rückgang um 0,1 Prozent ergeben. Die Entwicklung verlief den Angaben zufolge in den einzelnen Bereichen sehr unterschiedlich. So verbilligten sich zwar Ortsgespräche um 5,3 Prozent, Inlandsferngespräche um 8,5 Prozent, Telefonate ins Handy-Netz um 0,2 Prozent und Auslandsgespräche um 1,1 Prozent. Dafür seien die Anschluss- und Grundgebühren um 8,8 Prozent gestiegen, hieß es.
Damit lag der Preisindex für Festnetz-Dienstleistungen im August 2004 um 0,8 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Mobil-Telefonie sei dagegen um 1,7 Prozent billiger geworden. Einen kräftigen Preisrückgang von 3,6 Prozent habe es auch bei den Kosten für Internet-Verbindungen ergeben.Von Juli 2004 auf August 2004 hätten sich Festnetz-Telefonate um 0,1 Prozent verbilligt. Zudem seien Inlandsferngespräche um ein halbes Prozent und Handy-Telefonate um 0,2 Prozent im Preis gesunken. Den Angaben zufolge blieben alle anderen Preise verglichen mit dem Vormonat stabil. (nz)