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netzeitung.deLehman-Opfer sollten wenige Daten rausrücken

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Zentrale der im September 2008 pleite gegangenen US-Bank Lehman Brothers (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Zentrale der im September 2008 pleite gegangenen US-Bank Lehman Brothers
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Konto- und Telefonnummer und womöglich gar die Gehaltshöhe - diese Daten deutscher Lehman-Geschädigter landeten frei einsehbar im Internet, nachdem sie ihre Ansprüche in den USA angemeldet hatten.

Lehman-Opfer müssen mit der Veröffentlichung ihrer Daten im Internet rechnen, wenn sie bei den zuständigen Stellen in den USA Ersatzansprüche gegen die insolvente Investmentbank anmelden. Darauf weist die Zeitschrift «Finanztest» in ihrer Juli-Ausgabe hin.

In den USA sei es üblich, dass in einem derartigen Verfahren eingereichte Unterlagen für jedermann zugänglich im Internet veröffentlicht würden, erläuterte «Finanztest». Deutschen Anlegern sei das oft nicht klar. Die Experten raten, nur für Forderungen gegen Lehman Brothers unmittelbar notwendige Angaben zu machen und sensible Informationen wie Depot- und Kontodaten sowie Telefonnummern, Beruf und Gehaltshöhe gegebenenfalls zu schwärzen.

Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, bietet der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) im Internet eine Anleitung an, wie Ansprüche gegen Lehman geltend gemacht werden können (siehe Kasten unten). (AP)