myNZ - LoginProbeabo  |  Guided Tour  |  Login  
E-Mail an die Redaktion Wirtschaft

NETZEITUNG
Zur Übersicht WIRTSCHAFT



 Titelseite
 Deutschland
 Ausland
Unternehmen
Wirtschafts-
politik
Börse
Ratgeber
 Vermischtes
 Sport
 Entertainment
 Internet
 Feuilleton
 Wissenschaft
 Auto & Technik
 Arbeit & Beruf
 Medien
 Wetter
 Reise


 NZ-Services
 · Executive Jobs
 · Podcast
 · RSS-Feed
 · Vorlagen/    Downloads
 · News per SMS
 · Leser Top 10
 · 24 Stunden
 · Stellenmarkt
 · Suche
 · Archiv
 weitere Services


 Verlagsbeilagen
 · Elitepartner
 » Verlagsbeilagen 


 Über uns
 Bilderschau
 NZ-Audio
 Stellenangebote
 Leserbriefe
 Mediadaten

Mehrheit scheint sicher: Höchstens sechs «Nein»-Stimmen bei den Grünen
15. Nov 2001 20:34, ergänzt 22:30

Der Erhalt der rot-grünen Regierungskoalition scheint gesichert. Wie die Netzeitung aus Kreisen der Grünen-Fraktion erfuhr, hat eine weitere Grünen-Abgeordnete ihre ablehnende Haltung aufgegeben.
 
Thema: Regierungskrise
Mittlerweile wollen höchstens noch sechs Abgeordnete der Grünen mit «Nein» stimmen, wenn Kanzler Gerhard Schröder (SPD) am Freitag die Vertrauensfrage stellt. Wie die Netzeitung aus Kreisen der Grünen-Fraktion vor der Fraktionssitzung am Donnerstagabend erfuhr, hat sich auch die Grünen-Abgeordnete Sylvia Voss entschlossen, Schröder das Vertrauen auszusprechen und damit einer Beteiligung der Bundeswehr an der Militäraktion der USA in Afghanistan zuzustimmen. Fraktionssprecher Dietmar Huber bestätigte nach der Fraktionssitzung, dass Voss ihre ablehnende Haltung aufgegeben habe.

Am Donnerstagnachmittag hatte sich bereits Irmingard Schewe-Gerigk zu einer Zustimmung durchgerungen. Wenn es keine «Nein»-Stimmen aus der SPD gibt, kann Gerhard Schröder damit rechnen, dass er von der Mehrheit des Parlaments bestätigt wird. Auch das Ziel der Regierungsparteien, eine eigene Mehrheit für die Zustimmung zur Entsendung der Bundeswehr aufzubringen, wäre somit erreicht.

Vier Grünen-Abgeordnete wollen dagegen sicher mit «Nein» stimmen, auch wenn innerhalb der Grünen-Fraktion darauf gehofft wird, dass letztlich nur zwei bis drei Nein-Stimmen übrigbleiben. Der Grünen-Parlamentarier Hans-Christian Ströbele, bislang erklärter Gegner des Bundeswehr-Einsatzes, hat sich immer noch nicht öffentlich zu seinem Abstimmungsverhalten geäußert. Ströbele und vier bis sechs weitere Abgeordnete zogen sich nach der Fraktionssitzung mit der Parteiführung zurück, um über offene Fragen zu diskutieren.

Man werde versuchen, soviele Kritiker wie möglich umzustimmen, hieß es aus der Fraktion. Allerdings gab es am Donnerstagabend Gerüchte, dass andere Abgeordnete ihre Entscheidung erneut überdenken, die sich bisher nicht ablehnend geäußert hatten. So habe der bayerische Abgeordnete Helmut Wilhelm verfassungsrechtliche Bedenken angemeldet, dass Schröder die Abstimmung über den Bundeswehreinsatz mit der Vertrauensfrage verknüpfen wolle.

Keine Probeabstimmung bei der SPD

Entgegen vorhergehender Ankündigungen hat es in der SPD-Fraktionssitzung am Donnerstagabend keine Probeabstimmung gegeben. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck erwartet jedoch, dass alle SPD-Abgeordneten mit «Ja» stimmen werden.

Struck sagte weiter, es gebe keine neue Anfrage der USA bezüglich der Bereitstellung von Bundeswehreinheiten. (nz)






bwin Jetzt 10 EUR Wettbonus kassieren!


 

« Mehr aktuelle Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
Drucken
Artikel versenden

zum Seitenanfang


Titelseite | Deutschland | Ausland | Wirtschaft | Vermischtes | Sport | Entertainment | Internet
Feuilleton |  Wissenschaft | Auto & Technik | Arbeit & Beruf | Medien | Wetter | Reise | Spezial | Suche
Podcast | RSS-Feed | NZ-Mobil | Die letzten 24h | Desktop-Schlagzeilen | Newsletter
Leserbriefe | Leser Top 10 | Über uns
 

Chefredakteure: Michael Angele und Matthias Ehlert  |  Impressum  |  Mitarbeiter  |  Kontakt  |  Mediadaten  |  Audio-News
 
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.