myNZ - LoginProbeabo  |  Guided Tour  |  Login  
E-Mail an die Redaktion Wirtschaft

NETZEITUNG
Zur Übersicht WIRTSCHAFT



 Titelseite
 Deutschland
 Ausland
Unternehmen
Wirtschafts-
politik
Börse
Ratgeber
 Vermischtes
 Sport
 Entertainment
 Internet
 Feuilleton
 Wissenschaft
 Auto & Technik
 Arbeit & Beruf
 Medien
 Wetter
 Reise


 NZ-Services
 · Executive Jobs
 · Podcast
 · RSS-Feed
 · Vorlagen/    Downloads
 · News per SMS
 · Leser Top 10
 · 24 Stunden
 · Stellenmarkt
 · Suche
 · Archiv
 weitere Services


 Verlagsbeilagen
 · Elitepartner
 » Verlagsbeilagen 


 Über uns
 Bilderschau
 NZ-Audio
 Stellenangebote
 Leserbriefe
 Mediadaten

Starker Druck von allen Seiten:
Grüne sollen Koalition retten
15. Nov 2001 17:37

Der Kanzler könnte gewinnen: Aus allen Richtungen kommen Signale, die von den Grünen fordern, die Regierungskoalition zu erhalten. Eine Vertagung der Vertrauensfrage soll den Zusammenbruch der Partei verhindern.
 
Thema: Regierungskrise
Der Druck auf die Grünen, wenige Stunden vor der entscheidenden Abstimmung im Bundestag, ist gewaltig. Von allen Seiten werden Stimmen laut, die darauf drängen, die Regierungskoalition nicht zu zerstören. Die Entscheidung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), die Abstimmung über den Bundeswehreinsatz mit der Vertrauensfrage zu verbinden, hat viele Gegner des Afghanistan-Einsatzes zum Einlenken gebracht.

Protokollarischer Protest statt 'Nein'

Sieben führende Grünen-Politiker aus den Ländern forderten die Fraktion dazu auf, am morgigen Freitag dem Bundeswehreinsatz trotz ihrer Bedenken zuzustimmen. Gegner des Mandates könnten ihre Ablehnung in einer Erklärung zu Protokoll geben, hieß es in einem am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichten Brief. Über die Weiterführung der Koalition sollte nicht im Bundestag, sondern statt dessen auf dem Bundesparteitag kommende Woche diskutiert werden, forderten die Spitzenpolitiker.

Neben der NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn unterzeichneten der Vorsitzende der NRW-Grünen, Frithjof Schmitt, und die Berliner Landespolitiker Regina Michalik und Till Heyer-Stuffer den Brief.

Auch die Europäischen Grünen riefen ihre deutschen Kollegen dazu auf, die Koalition in Berlin nicht platzen zu lassen. «Es ist aus unserer Sicht unverantwortlich, das rot-grüne Projekt in Berlin jetzt zu beenden», hieß es in dem am Donnerstag in Straßburg veröffentlichten Schreiben. Die Europa-Politiker befürchten dadurch einen Zusammenbruch der Grünen Partei in Deutschland, was «das europäische grüne Projekt mehr als gefährde».

Bayern geben Ablehnung auf

Die veränderte Situation in Afghanistan hat auch die bayerischen Grünen dazu bewogen, ihre ablehnende Haltung zum Bundeswehreinsatz aufzugeben. Vor dem Hintergrund des Rückzugs der Taliban richteten die Landesvorsitzenden Margarete Bause und Jerzy Montag an die Partei die Bitte, «der geänderten Situation Rechnung zu tragen und der Bereitstellung zuzustimmen».

Ihre Bedenken hinsichtlich der militärischen Strategie und des Fehlens eines politischen Konzepts seien ausgeräumt, teilten die Vorsitzenden mit.

Druck nimmt zu

Die Fraktion berät noch, für Donnerstagabend um 20 Uhr und Freitagmorgen um 8 Uhr sind Sondersitzungen angesetzt. Mehrere Abgeordnete halten ihr Abstimmungsverhalten immer noch offen. Zurzeit ist davon auszugehen, dass vier Politiker gegen den Bundeswehreinsatz stimmen werden. Drei Parlamentarier haben sich noch nicht festgelegt. (nz)






bwin Jetzt 10 EUR Wettbonus kassieren!


 

« Mehr aktuelle Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
Drucken
Artikel versenden

zum Seitenanfang


Titelseite | Deutschland | Ausland | Wirtschaft | Vermischtes | Sport | Entertainment | Internet
Feuilleton |  Wissenschaft | Auto & Technik | Arbeit & Beruf | Medien | Wetter | Reise | Spezial | Suche
Podcast | RSS-Feed | NZ-Mobil | Die letzten 24h | Desktop-Schlagzeilen | Newsletter
Leserbriefe | Leser Top 10 | Über uns
 

Chefredakteure: Michael Angele und Matthias Ehlert  |  Impressum  |  Mitarbeiter  |  Kontakt  |  Mediadaten  |  Audio-News
 
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.