netzeitung.deWaffenruhe sorgt für Gewinne an Wall Street

 Herausgeber: netzeitung.de

Angesichts des sinkenden Ölpreises haben die US-Börsen Kursgewinne verzeichnet. Dagegen gerieten Alcoa unter Druck.

Die amerikanischen Börsen sind freundlich in die Woche gestartet. Der Dow Jones
gewann 0,1 Prozent auf 11.097,87 Punkte, während der Composite
an der Nasdaq 0,6 Prozent auf 2069,04 Zähler zulegte.

Gestützt wurden die Kurse vom sinkenden Ölpreis. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Light Sweet kostete in New York 73,43 Dollar und damit 92 Cent weniger als am Freitag. Auch der Preis für Opec-Öl war deutlich gesunken. Händler führten den Rückgang zum einen auf die Waffenruhe im Libanon zurück. Zum anderen wird BP das Ölfeld Prudhoe Bay in Alaska während dringender Reparaturarbeiten nicht komplett stilllegen.

Alcoa gesucht
Händler sprachen von einem vergleichsweise ruhigen Handelstag. Denn am Dienstag und Mittwoch stehen wichtige US-Inflationsnachrichten auf der Agenda. Unter anderem werden Daten zu den Verbraucherpreisen, zum Realeinkommen und zu den Erzeugerpreisen erwartet.

Intel führten im Dow die Gewinnerliste mit einem Plus von 2,6 Prozent an. Auch IBM und General Electric legten deutlich zu. Wal Mart gewannen einen Tag vor den Quartalszahlen 0,9 Prozent. General Motors erholten sich von den Auftaktverlusten und legten 0,3 Prozent zu.

Dagegen verloren Alcoa 1,2 Prozent, während sich Caterpillar um 1,6 Prozent verbilligten. Angesichts des sinkenden Ölpreises büßten Exxon 0,7 Prozent ein.

Dagegen gewannen Ford an der Nasdaq wegen einer positiven Analysteneinschätzung 6,2 Prozent. Pepsi legten vor dem Hintergrund des angekündigten Führungswechsels ein Prozent zu.

Führungswechsel bei Pepsi
Der Pepsico-Chef Steve Reinemund geht überraschend in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin werde am 1. Oktober die bisherige Finanzchefin Indra Nooyi, teilte der Verwaltungsrat am Montag mit. Er wolle mehr Zeit für seine Familie haben, begründete Reinemund sein Ausscheiden. Pepsi erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Jahresumsatz von 33 Milliarden Dollar und beschäftigt weltweit 157.000 Mitarbeiter. (nz)