Deutsche Solarbranche weckt in USA Interesse
Impulse habe zudem auch ein Bericht in der «Süddeutschen Zeitung» gegeben, berichteten Händler. Demnach rechnet der Bundesverband Solarwirtschaft in den nächsten zwei bis drei Jahren mit einer Konsolidierung der Branche. Nach Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX lotet derzeit der amerikanische Marktführer Intel Akquisitions-Möglichkeiten aus. Es habe bereits erste Kontakte mit möglichen Übernahmezielen gegeben auch mit deutschen Unternehmen, sagte eine beteiligte Person. Eine Entscheidung gebe es aber nicht. Interesse habe auch die südkoreanische Samsung.
Mit Blick auf Solon seien zudem die von Vorstandschef Thomas Krupke in einem Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» genannten Wachstumsziele positiv aufgenommen worden, so ein Börsianer. Ein Händler erachtete die Aussagen indes weitgehend als Bestätigung. Die avisierte operative Marge von acht Prozent sowie der Nachsteuergewinn lägen in etwa im Rahmen der Markterwartungen, so der Börsianer.
Ein Analyst sieht die Zielvorgaben von Krupke ebenfalls im Rahmen der Prognosen. «Allenfalls bei der operativen Marge ist Solon etwas optimistischer», sagte der Experte. Mit Blick auf die erwartete Konsolidierung sieht er vor allem integrierte Unternehmen im Fokus der Begierde und damit im Vorteil vor «pure Playern» wie Solon. Bei Ersol und vor allem Solarworld dürfte dabei allerdings fremdes Begehren wegen der Eigentümerstruktur auf Schwierigkeiten stoßen. (dpa-AFX)

