12. Apr 2007 13:45
Trotz - oder wegen? – der bevorstehenden Trennung von Chrysler haben sich Großaktionäre von ihren DaimlerChrysler-Papieren getrennt. Die WestLB hofft, dadurch eine Scharte auswetzen zu können.
überschritten habe und nun 14,006 Prozent halte. Es handele sich um eine vorübergehende Transaktion.DaimlerChrysler-Sprecher Thomas Fröhlich sagte, auch in der Vergangenheit habe es ähnliche Finanztransaktionen durch Banken gegeben. Die Melderichtlinien seien vor kurzem verschärft worden. Nun gebe es neue Fristen, Schwellen und einen erweiterten Umfang, was mitgeteilt werden müsse.
Nach Auskunft der Bank handele es sich dabei um reine Finanztransaktionen, die vollständig über Terminkontrakte abgesichert seien, teilte DaimlerChrysler mit. «Der Bestand an DaimlerChrysler-Aktien soll bereits in absehbarer Zeit wieder deutlich auf unter drei Prozent reduziert werden.» Daher ergebe sich keine Verschiebung in der Aktionärsstruktur.Ein WestLB-Sprecher sagte, es handele sich um ein «marktübliches Bankgeschäft». Institutionelle Anleger hätten dem Geldinstitut die Aktien im Wert von fast neun Milliarden Euro angeboten. Die Bank habe sie übernommen und werde sie über Terminkontrakte zu festgelegten Kursen und Terminen wieder abgeben.
- , die in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen gesorgt hatten, habe diese Transaktion nichts zu tun. Es gehe auch nicht darum, im Auftrag eines Dritten Aktienpakete an DaimlerChrysler einzusammeln.Größter Einzelaktionär an DaimlerChrysler ist bislang die Kuwait Investment Authority als Vertreterin der Regierung des Staates Kuwait mit 7,10 Prozent. Die DaimlerChrysler-Aktie notierte am Donnerstagmittag mit einem Abschlag von 2,4 Prozent und führte damit die Liste der Verlierer im Dax an. (AP)