21. Nov 2005 14:16
Die Aktie des französischen Stromkonzerns EDF notierte bei Börseneinführung nur minimal über dem Ausgabepreis. Institutionelle Anleger hatten im vorbörslichen Handel sogar Verluste verbucht.
Der weltweit größte Börsengang in diesem Jahr ist für die Anleger kein großes Geschäft: Die Aktie des französischen Stromkonzerns Electricité de France (EDF) wurde am Montagmittag bei der Erstnotierung an der Pariser Börse für 32,15 Euro gehandelt. Der Ausgabepreis hatte 32 Euro betragen. Private Anleger konnten damit nur einen minimalen Gewinn verbuchen.Professionelle Anleger hatten hingegen Verluste zu verzeichnen. Vorbörslich hatte das Papier sogar 20 Prozent unter dem Ausgabekurs gelegen. Insgesamt fünf Millionen Kleinanleger und EDF-Mitarbeiter hatten die Aktie gezeichnet. Der französische Staat hatte 15 Prozent der Anteile zum Kauf angeboten. (nz)