EDF geht an die Börse
24.10.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Die Ausgabe der Aktien soll EDF maximal sieben Milliarden Euro einbringen. Die Papiere können drei Wochen lang gezeichnet werden und sollen am 21. November erstmals notiert werden. 15 Prozent der neuen Titel werden den EDF-Mitarbeitern begünstigt angeboten.
Im Gegenzug hat sich EDF nach Angaben des Ministers dazu verpflichtet, in den kommenden fünf Jahren 40 Milliarden Euro zu investieren. Das sei ein Drittel mehr als in den fünf Jahren zuvor, sagte Konzernchef Pierre Gadonneix. Rund je die Hälfte der Mittel sollen im Inland und im Ausland investiert werden.
Die Gewerkschaft CGT rief trotzdem umgehend zu landesweiten Protestaktionen
für Dienstag auf. EDF müsse zu 100 Prozent im Staatsbesitz bleiben. Der Vorsitzende der oppositionellen Sozialisten, François Hollande, kündigte an, bei einem Wahlsieg der Linken 2007 werde die Teilprivatisierung rückgängig gemacht. Villepin wies darauf hin, dass der Staat 85 Prozent der Anteile behalten werde und damit mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 70 Prozent. (nz)

