Google legt Yahoo-Streit mit Aktien bei
09. Aug 2004 22:13
 | Gut gelaunte Google-Mitarbeiter | Foto: AP |
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Google gibt dem Konkurrenten Yahoo eigene Aktien um einen alten Patentstreit beizulegen. Der Börsengang dürfte damit auch Yahoo einen dreistelligen Millionen-Erlös bringen.
Der vor dem Börsenstart stehende Suchmaschinenbetreiber Google hat einen Patentstreit mit seinem Konkurrenten Yahoo durch die Zahlung von 2,7 Millionen Aktien beigelegt. Wie das Unternehmen am Montag der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte, sind außerdem Lizenzzahlungen an die Yahoo-Tochter Overture vereinbart worden.
Börsengang wie geplant
Legt man den Ausgabepreis der Google-Aktien von 108 bis 135 Dollar zugrunde, hat der Vergleich ein Volumen von durchschnittlich 328 Millionen Dollar. Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, erhöht der Suchmaschinenbetreiber aufgrund des Vergleichs das Ausgabevolumen seiner Aktien auf 25,7 Millionen. Bisher war die Ausgabe von 24,6 Millionen Aktien geplant. Der Börsengang solle wie geplant im August stattfinden, hieß es weiter.
Yahoo profitiert
Der Konkurrent Yahoo hält aus früheren Investments aus der Anfangszeit Googles bereits 5,5 Millionen Aktien des Suchmaschinenbetreibers. Von den insgesamt 8,2 Millionen Aktien will Yahoo nach dem Börsengang 6,6 Millionen behalten. 1,6 Millionen Aktien sollen in den Börsegang fließen. Eine erfolgreiche Platzierung der Google-Aktien würde damit dem schärfsten Konkurrenten Yahoo ebenfalls über 200 Millionen Dollar einbringen. (nz)