17.12.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Ölförderung im Golf von Mexiko
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Wirtschaftskrise senkt den Energiebedarf weltweit, die Preise für Treibstoffe verfielen. Benzin wurde teils ein Drittel billiger. Nun halten die Erdöl fördernden Länder gegen und reduzieren die angebotene Menge.
Die Opec will angesichts des massiven Preisverfalls beim Öl die Förderung ab Januar um 2,2 Millionen Barrel am Tag zurückfahren. Zuvor hatte Saudi-Arabien noch angedeutet, die Drosselung werde sich auf nur 2 Millionen Barrel belaufen.
Die weltweit täglich geförderte Gesamtmenge liegt bei etwa 85 Millionen Barrel. Die Opec reduziert jetzt die angebotene Menge, um einen weiteren Verfall des Ölpreises zu verhindern. Öl, und damit Benzin und andere Treibstoffe waren mit der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise radikal im Preis gefallen. Benzin wurde teils ein Drittel billiger. Das Verknappen des Angebotes durch die Opec dürfte eine Stabilisierung des Preises bewirken.
Die Ölpreise fielen am Mittwoch trotz der Senkung der Rohölfördermenge weiter. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar fiel auf 40,37 US-Dollar. Das sind 3,23 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Mit 40,20 Dollar erreichte der US-Ölpreis zeitweise den niedrigsten Stand im laufenden Jahr. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Februar sank um 93 Cent auf 45,72 Dollar. (nz/AP)