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Aktien-Abstürze in Asien: 

US-Pläne ziehen Börsen nach unten

13. Nov 2008 09:28
Der Weg führt derzeit oft nach unten
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Dass der amerikanische Finanzminister das Rettungspaket ändern will, hat die Anleger in den USA beunruhigt. Daraufhin brachen auch die Indizes in Asien ein.

Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag belastet von negativen Vorgaben aus Asien und den USA mit leichten Kursverlusten in den Handel gestartet. Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 0,71 Prozent auf 4588 Punkte. Der MDax mittelgroßer Werte gab 0,66 Prozent auf 5310 Zähler ab. Der technologielastige TecDax gewann hingegen 0,51 Prozent auf 495 Punkte. Händler verwiesen auf die Kursverluste an den anderen Börsen als wichtigsten Belastungsfaktor. Hinzu kämen am Morgen ernüchternde konjunkturelle Nachrichten. Im Fokus blieben aber die zahlreichen Bilanzvorlagen wie von Siemens.

In Japan brach der Nikkei-Index um 480 Punkte oder 5,5 Prozent auf 8214 Zähler ein, in Hongkong stürzte der Hang-Seng-Index zunächst sogar um 6,6 Prozent auf 13.015 Punkte ab. Auch in Australien brachen die Kurse ein. Der S&P/ASX200-Index schloss am Donnerstag mit einem Vier-Jahres-Tief. Er sank um fast sechs Prozent auf 3697,3 Punkte, dem niedrigesten Schlussstand seit dem 25. Oktober 2004.

Zuvor hatte der Aktienmarkt in New York am dritten Tag in Folge Abschläge hinnehmen müssen. Schlechte Unternehmensnachrichten und die geplante Neuausrichtung des US-Rettungspakets für die Finanzmärkte drückten den Dow-Jones-Index für 30 führende Industriewerte am Mittwoch um 411,30 Punkte oder 4,73 Prozent auf 8282,66 Punkte, das war der niedrigste Stand seit dem Fünf-Jahres-Tief vom 27. Oktober.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab sogar um 5,17 Prozent auf 1499,21 Punkte nach. Finanzminister Henry Paulson hatte Pläne aufgegeben, im Rahmen des 700-Milliarden-Dollar-Rettungspakets auch faule Kredite aufzukaufen. «Die Fakten haben sich geändert und die Situation hat sich verschlechtert», sagte Paulson.

Auch an den anderen asiatischen Aktienmärkten ging es daraufhin bergab, in Südkorea und Taiwan gaben die Kurse um mehr als 4 Prozent nach. (AP/dpa)

 
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