Dennoch sei anhand der jüngste Daten zu erwarten, dass die US- Wirtschaft weiter wachsen werde. Allerdings habe sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter eingetrübt, während der Finanzsektor «weiter unter beträchtlichem Stress steht». Die Krise auf dem Immobilienmarkt und die hohen Energiepreise werden voraussichtlich noch über die nächsten Quartale die Wirtschaft belasten, hieß es weiter. Ein Mitglied des Offenmarktausschusses der Fed stimmte gegen die Entscheidung und sprach sich für eine Zinserhöhung aus. Trotz Rezessionsbefürchtungen war die größte Volkswirtschaft der Welt in den ersten drei Monaten des Jahres nach vorläufigen Zahlen mit einer hochgerechneten Jahresrate von 0,9 Prozent gewachsen. Fachleute erwarten für das zweite Quartal auch dank milliardenschwerer Steuergeschenke der US-Regierung an die Bürger einen ähnlichen Wert. Allerdings war zugleich die Arbeitslosenquote im Mai deutlich auf 5,5 Prozent gestiegen.