04.12.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die ThyssenKrupp-Zentrale in Düsseldorf
Foto: ThyssenKrupp
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Dank der hohen Stahlnachfrage lief das abgelaufene Geschäftsjahr für ThyssenKrupp glänzend. Bei Umsatz und Ergebnis wurden Rekordwerte erzielt. Nun soll es auch für die Aktionäre eine höhere Dividende geben.
Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dank der hohen Stahlnachfrage Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt und will seinen Aktionären eine höhere Dividende zahlen. Die Dividende solle um 30 Prozent auf 1,30 Euro je Aktie erhöht werden. Vor Steuern habe der Gewinn 2006/2007 ohne Berücksichtigung von Sondereffekten bei 3,799 Milliarden Euro gelegen nach 2,623 Milliarden Euro im Vorjahr, teilte der größte deutscher Stahlkocher am Dienstag in Düsseldorf mit.
Inklusive Sonderposten wie etwa einer Kartellstrafe im Aufzuggeschäft lag das Vorsteuerergebnis bei 3,33 Milliarden Euro. Der Umsatz verbesserte sich von 47,1 Milliarden auf 51,7 Milliarden Euro. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt bei einem Umsatz von 51,8 Milliarden Euro mit einem bereinigten Vorsteuergewinn von 3,834 Milliarden Euro gerechnet.
ThyssenKrupp selbst hatte beim Umsatz einen Wert von mehr als 50 Milliarden Euro in Aussicht gestellt und einen bereinigten Gewinn vor Steuern von rund 3,6 Milliarden Euro. Der Auftragseingang sei um acht Prozent auf 54,6 Milliarden Euro geklettert. Beim Gewinn je Aktie verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg um rund ein Drittel auf 4,30 Euro. Davon sollen 1,30 Euro je Aktie als Gewinnbeteiligung an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Ausschüttungsquote liegt damit bei rund 30 Prozent. Dieses Niveau peilt ThyssenKrupp künftig als Mindestwert an. (dpa-AFX)