26.12.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Nach einer Einigung zwischen Betriebsrat und Insolvenzverwalter schließt das Schuhhaus Salamander 13 Filialen weniger als ursprünglich geplant.
Beim Traditionsschuhhaus Salamander wird nun doch nicht, wie zunächst verlautete, jeder zweite Job gestrichen. Die Insolvenz der Düsseldorfer Garant Schuh + Mode AG und ihrer Tochtergesellschaft Salamander hat laut einem Bericht der «Berliner Morgenpost» nicht so weitreichende Folgen wie zunächst befürchetet.
Der Gesamtbetriebsrat der Salamander Schuh GmbH und der Insolvenzverwalter Hendrik Hefermehl einigten sich auf einen Interessenausgleich. Der Geschäftsbetrieb der Schuhhandelskette soll bundesweit vorerst mit 55 Geschäften fortgeführt werden, 13 mehr als zunächst geplant.
Verdi-Handelsexperte Achim Neumann sagte dem Blatt, durch die Einigung blieben 130 Arbeitsplätze erhalten, die eigentlich abgebaut werden sollten. Von rund 900 Arbeitsplätze sollen nach den neuen Plänen 266 abgebaut werden. (nz)