netzeitung.deAir Berlin plant Börsengang

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Air-Berlin-Chef Joachim Hunold (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Air-Berlin-Chef Joachim Hunold
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Nummer zwei der deutschen Luftfahrtbranche, Air Berlin, will im kommenden Jahr an die Börse gehen. Unternehmenschef Hunold will 70 neue Flugzeuge kaufen.

Die Fluggesellschaft Air Berlin plant einen Börsengang. Geschäftsführer und Miteigentümer Joachim Hunold sagte dem Nachrichtenmagazin «Focus», der Schritt sei in den nächsten zwölf bis 15 Monaten vorgesehen.
Wechsel zu Airbus möglich
Das Unternehmen wolle innerhalb von fünf Jahren 70 neue Flugzeuge bestellen und dafür vier Milliarden Dollar ausgeben, berichtete das Magazin am Samstag vorab. Die Maschinen sollten die bestehende Flotte von 44 Boeing-Flugzeugen ersetzen und ergänzen. Dabei könne er sich auch einen Wechsel zum Boeing-Konkurrenten Airbus vorstellen, sagte Hunold.

Innerhalb von Deutschland will Hunold künftig schärfer in Konkurrenz zur Lufthansa

gehen. Da diese derzeit verstärkt touristische Ziele wie Mallorca anfliege, müsse sich Air Berlin überlegen, ob man nicht umgekehrt mehr in den Lufthansa-Kernmarkt gehen werde. Im vergangenen Jahr war Air Berlin mit 9,6 Millionen Passagieren unter den deutschen Airlines auf dem zweiten Platz hinter der Lufthansa gelandet. (nz)