“Die Kommission hat zahlreiche Beschwerden von Bürgern bekommen, die den Standard der Dienstleistungen im internationalen Zugverkehr beklagen“, zitierte die Zeitung aus dem Verordnungsentwurf, der am Mittwoch in Brüssel vorgestellt werden soll. Der Ausbau der Passagierrechte werde nach Einschätzung Palacios zu Mehrkosten von einem Prozent des Bahnumsatzes führen. Die Deutsche Bahn hatte sich jüngst in einer Kundencharta dazu verpflichtet, ab Oktober bei Verspätungen über 60 Minuten 20 Prozent des Fahrpreises zu erstatten. Bei Folgeverspätungen sind Kunden aber immer noch auf die Kulanz des Verkehrsunternehmens angewiesen. “Wir halten das, was wir im Oktober einführen, für ausreichend, sagte ein Bahnsprecher der FTD. Komme es zu neuen Regelungen, müssten die Zusatzkosten auf den Fahrpreis umgelegt werden. (nz)