Infineon kann Chip-Nachfrage kaum befriedigen
Alle Segmente des Unternehmens seien zu 100 Prozent ausgelastet, während die Nachfrage bei 110 Prozent liege. Diese Tendenz setzt sich nach Einschätzung von Schumacher fort. Die Branche kämpfe derzeit mit «massiven Unterkapazitäten», sagte der Chef der ehemaligen Siemens-Tochter dem Blatt zufolge weiter.
Der Aufwärtstrend ist nach Angaben Schumachers umso bemerkenswerter, da der Absatz von Speicherchips im ersten Quartal nach Weihnachten traditionell schwach sei. Vor dem Hintergrund voller Auftragsbücher und stabilisierter Preise sind laut Schumacher die Pläne des Vorjahres über eine Verlegung der Konzernzentrale von München ins Ausland «derzeit nicht relevant». Allerdings arbeite das Unternehmen weiterhin an dem Ziel, «die Steuerlast deutlich zu optimieren». (nz)

