23.02.2004
Herausgeber: netzeitung.de
N-Gage von Nokia
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Nokia hat eingestanden, dass der Absatz des Spiele-Handys N-Gage nur schleppend verläuft. Grund: Das Gerät ist nach Meinung von Experten einfach zu teuer.
Der finnische Handy-Hersteller Nokia ist mit dem bisherigen Absatz des Multimediageräts N-Gage nicht zufrieden: «Der Umsatz liegt nur im unteren Bereich unserer Erwartungen», sagte Nokia-Chef Jorma Ollila der britischen «Financial Times» am Montag. Das N-Gage ist sowohl ein Handy als auch eine kleine Spielkonsole und wurde von dem finnischen Unternehmen im vergangenen Oktober auf den Markt gebracht.
Gerät zu teuerDen bisherigen Planungen zufolge will der Konzern innerhalb von zwei Jahren neun Millionen Geräte verkaufen. Diese Zielmarke scheint aber derzeit nicht mehr zu realisieren. Erst im November 2005 könne aber endgültig über Erfolg oder Misserfolg des N-Gage entschieden werden, meint Ollila. «Wir haben den Markteintritt in insgesamt 30 Märkten erst vor sechs Monaten vollzogen», fügte er an.
Der gängigen Meinung von Experten zufolge ist das Hauptproblem des Produkts der Preis. Das NGage ist beispielsweise im Vergleich zum Gameboy von Nintendo einfach zu teuer. Das Gerät kostet ohne Mobilfunkvertrag rund 300 Euro. (nz)