Esser will keine Einstellung des Verfahrens21. Jan 2004 09:16, ergänzt 10:34  | Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser | Foto: AP |
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Der ehemalige Mannesmann-Chef Esser sieht sich im Recht. Die an ihn gezahlten Boni seien nichts ungewöhnliches: «Vorher war es üblich, sie geheim zu halten», sagte er.
Thema: Der Mannesmann-Prozess |
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Zu Beginn des Mannesmann-Prozesses hat sich der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Klaus Esser, gegen eine Einstellung des Verfahrens ausgesprochen: «Ich werde nicht die Einstellung des Verfahrens beantragen, weil ich mich sehr korrekt verhalten habe und wir jetzt hier sind, um das festzustellen», sagte er am Mittwoch in Düsseldorf.
«Es war der erste Fall in Deutschland, dass jemand einen so hohen Bonus öffentlich bekannt gemacht hat. Vorher war es üblich, das geheim zu halten», sagte Esser weiter. Seiner Ansicht nach werde die Umstellung der Kultur in Deutschland noch einige Zeit brauchen. Zu seiner Lage sagte der Manager: «Man muss solche Kampagnen aushalten können und durchstehen.»
Der Vorstandschef der Deutschen Bank
, Josef Ackermann, erklärte vor Prozessbeginn: «Das ist das einzige Land, wo die, die erfolgreich Werte schaffen, deswegen vor Gericht stehen.» Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende des Düsseldorfer Konzerns, Joachim Funk, erklärte: «Ich bin gelassen und vertraue in den deutschen Rechtsstaat.» (nz)
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