Konkurrenz will Fusion zwischen Sony und BMG verhindern
13.01.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Am Montag hat die EU-Kommission die Prüfung der geplanten Fusion begonnen. Der Verband Impala, der 1800 unabhängige Musiklabels vertritt, traf sich dem Bericht zufolge am selben Tag erstmals mit Vertretern der Kommission, um seine Bedenken zum Ausdruck zu bringen.
Der Verband fordert von der Kommission, die Fusion nicht zu genehmigen, da das neue Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung einnehmen würde. Zum Vergleich wird von Impala die von der Kommission vor drei Jahren untersagte Fusion zwischen Warner Music und Emi angegeben.
Einem Bericht des «Wall Street Journal Europe» zufolge könnte die Kommission die Fusion schon Mitte Februar genehmigen. Die Genehmigung der amerikanischen Wettbewerbsbehörden steht auch noch aus. Das fusionierte Unternehmen soll den Namen Sony-BMG tragen. Beide Mutterkonzerne werden jeweils 50 Prozent der Anteile halten. Der weltweite Marktanteil des Konzern wird dann bei 25,2 Prozent noch hinter Universal mit 25,9 Prozent. (nz)

