24. Nov 2003 10:19
In einer ersten Reaktion hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands die Verschiebung der Ratings durch Standard & Poor’s begrüßt. Der Verband befürchtete eine Verunsicherung der Märkte.
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) hat die Entscheidung der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) begrüßt, die ursprünglich für den 24. November 2003 vorgesehene Veröffentlichung von Ratings auf Sommer 2004 zu verschieben. Das teilte der Verband am Montag in Berlin mit. Die Veröffentlichung der Ratings könne «erhebliche Verunsicherung in den Märkten und Schäden bei den betroffenen Banken hervorrufen», hieß es.Den notwendigen weiteren Konsultation der Ratingagentur mit den Landesbanken werde nun nach der von S&P am Montag belannt gegebenen Entscheidung nun mehr Zeit eingeräumt, sagte VÖB-Hauptgeschäftsführer Karl-Heinz Boos. Die Landesbanken würden weiter mit Hochdruck gemeinsam mit ihren Eigentümern die geplanten strategischen und strukturellen Anpassungen vornehmen. (nz)