20. Nov 2003 12:39, ergänzt 13:00
Die Holtzbrinck-Verlagsgruppe geht einem Pressebericht zufolge davon aus, den Gewinn verglichen mit dem Vorjahr mehr als zu verdoppeln. Der Umsatz werde dabei allerdings sinken.
Zugpferd der Steigerung sei das gute Auslandsgeschäft, sagte von Holtzbrinck weiter. Inzwischen mache es mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Zwar werde auch der Umsatz der Verlagsgruppe Handelsblatt um neun Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 258 Millionen Euro liegen. Doch auch hier erwartet der Konzernchef unter dem Strich einen leichten Gewinnanstieg. Zur Verlagsgruppe Handelsblatt gehören unter anderem das «Handelsblatt» und die «Wirtschaftswoche».Alle zum Verlag gehörenden regionalen Tageszeitungen würden außerdem schwarze Zahlen schreiben, sagte von Holtzbrinck weiter. Die Holtzbrinck-Buchverlage wie Fischer, Rowohlt sowie Kiepenheuer & Witsch werden den Angaben zufolge ihren Umsatz um zwölf Prozent auf 220 Millionen Euro steigern - trotz weniger Neuerscheinungen. (nz)