Deutscher Zukunftspreis an Flüssigkristall-Forscher
13.11.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Flüssigkristalle sind stäbchenförmige Moleküle, die sich in Schichten parallel zueinander orientieren. Unter dem Einfluss einer elektrischen Spannung lässt sich diese Ausrichtung verändern. 1971 entdeckten die Schweizer Schadt und Helfrich, dass sich dieses Prinzip für die Herstellung von Displays nutzen lässt.
Mit dem jährlich verliehenen Preis sollen Spitzenleistungen in Wissenschaft und Technik in Deutschland gewürdigt und einer breiten Öffentlichkeit vorstellt werden. Entscheidend für die Jury-Entscheidung ist unter anderem die Anwendungsnähe der prämierten Leistung, die uneingeschränkt marktfähig sein muss und Arbeitsplätze schafft. Nominiert waren vier von 27 Projekten aus den Bereichen Biotechnologie, Elektronik, Fahrzeugtechnik und Chemie. (nz)

