02.11.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Nach dem internen Stellenabbau stehen bei der Dresdner Bank nun offenbar die externen Verträge auf dem Prüfstand. Ausgelagerte Aufgaben sollen intern erledigt werden.
Die zur Allianz
gehörende Dresdner Bank kündigt angeblich die Verträge von mehreren hundert externen Mitarbeitern. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» unter Berufung auf Management-Kreise am Sonntag vorab berichtete, will die Bank die Zahl externer Berater und Experten aus Kostengründen so weit wie möglich abbauen.
Aufgaben werden intern übernommenDem Blatt zufolge beschäftigt die Bank in diesem Jahr allein im IT-Bereich bis zu 1100 Externe. Aber auch in anderen Unternehmens-Sparten solle an Experten von außen gespart werden. Die Aufgaben sollten von eigenen Mitarbeitern übernommen werden, hieß es.
Die Allianz-Tochter will bis 2005 schwarze Zahlen schreiben. Um dies zu erreichen, hatte Vorstandschef Herbert Walter bereits im August den Abbau von weiteren 4700 Stellen angekündigt. Mit dem bereits bekannten Stellenstreichungen fallen bei der Bank damit 15.700 Arbeitsplätze weg. Dadurch soll in den kommen zwei Jahren etwa eine Milliarde Euro eingespart werden. (nz)