Sat.1 muss weiter sparen
Die Ausgaben für das Programm des Senders machen rund 80 Prozent der Gesamtkosten aus. Im laufenden Jahr hat Sat.1 bereits 150 Millionen Euro eingespart. Um die Sparvorgaben umsetzen zu können, wolle Sat.1 in Zukunft während der Sommermonate mehr Wiederholungen senden als bisher, berichtete die Zeitung weiter.
Ebenfalls am Dienstag teilte der Vorstand und Aufsichtsrat von ProSiebenSat.1 Media mit, bezüglich des Angebots von Saban für die noch ausstehenden Aktien keine Empfehlung an die Aktionäre zu geben. Beide Gremien kämen zwar zu dem Ergebnis, dass das Pflichtangebot den gesetzlichen Anforderungen entspreche. Der derzeitige Wert der Vorzugsaktien übersteige jedoch die von Saban angebotene Gegenleistung. «Eine Handlungsempfehlung an die Aktionäre, das Angebot anzunehmen oder abzulehnen, wird von Vorstand und Aufsichtsrat nicht abgegeben», hieß es in der Mitteilung. (nz)

