28.10.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Sony hat bestätigt, was in der Presse schon länger spekuliert wurde: Der Konzern baut weltweit mehr als zehn Prozent der Arbeitsplätze ab. Allein in Japan sollen 7000 Mitarbeiter gehen.
Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony streicht weltweit 20.000 Stellen. In den kommenden drei Jahren werden allein in Japan 7000 Arbeitsplätze abgebaut werden, wie das Unternehmen am Dienstag in Tokio mitteilte. Der Rest soll den Angaben zufolge im Ausland wegfallen. Der Konzern bestätigte damit gleichlautende Presseberichte aus der vergangenen Woche.
Derzeit beschäftigt der Konzern nach eigenen Angaben weltweit rund 154.000 Mitarbeitern. Dabei zählt das Unternehmen die Beschäftigten in seiner Finanzsparte nicht mit.
Ausdünnung der GeschäftsbereicheDen Presseberichten zufolge will sich der Konzern aus insgesamt zehn Prozent seiner 100 Geschäftsbereich zurückziehen. Unter anderem soll die Herstellung von Kathodenstrahlröhren für Fernseher bis Ende kommende Jahres eingestellt werden. Grund dafür sei ein erwarteter Rückgang bei der Nachfrage nach konventionellen Fernsehgeräten und eine größere Nachfrage nach Flachbildschirmen, hieß es. (nz)