Bundesbank will ein Viertel aller Stellen kürzen
27.10.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Zudem plane die Bundesbank, dass über die Schließung von 52 Filialen hinaus mindestens weitere 22 geschlossen werden sollten, schrieb das Blatt weiter. Durch diese zusätzliche Schrumpfung ihres Filialnetzes dürfte die Bundesbank spätestens 2007 bundesweit nur noch über rund 44 Geschäftsstellen statt die bislang geplanten 66 verfügen.
Mit der jüngsten Entscheidung fallen dem Blatt zufolge langfristig zusätzlich weitere mindestens 1000 Stellen weg, so dass die Mitarbeiterzahl der Bundesbank um etwa ein Drittel oder rund 5000 Beschäftigte sinken werde. Ein Bundesbank-Sprecher sagte der Zeitung, es sei intern noch keine Entscheidung gefallen. Sie werde aber bis zum Jahresende angestrebt. Seit Jahresmitte prüfe man, welche Standorte langfristig bestehen könnten.
Im Zuge der Europäischen Währungsunion ging ein großer Teil der Aufgaben der staatlichen Notenbanken in den Mitgliedsländern auf die Europäische Zentralbank (EZB) über. Vor diesem Hintergrund arbeitet die Bundesbank an einer deutlich schlankeren Struktur. (nz)

