netzeitung.deEingeschlossene Arbeiter aus Tunnel befreit

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34 Arbeiter, die in einem halbfertigen Bahntunnel in Spanien festsaßen, sind am Abend befreit worden. Gefahr für ihr Leben bestand nicht.

Die 34 Arbeiter, die am Mittwoch nach einem Zugbrand in einem im Bau befindlichen Eisenbahntunnel in Mittelspanien eingeschlossen worden waren, sind am Abend von Rettungsmannschaften befreit worden. Das Unglück ereignete sich zwischen den Städten La Granja und Riofrio in der Provinz Segovia.

Der Tunnel, der auf einer Länge von 30 Kilometern gebohrt wird, gehört zu einer im Bau befindlichen Hochgeschwindigkeitstrasse, die ab 2005 Madrid mit der nordspanischen Stadt Valladolid verbinden soll. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Efe sollte der Zug Baumaterial aus dem Tunnel abtransportieren, während sich die Arbeiter in der Nähe befanden.

Genug Sauerstoff in Flaschen
Doch die Lokomotive des Zugs habe nahe des Tunnelausgangs Feuer gefangen und sei daraufhin explodiert. Dabei sei ein Teil des Tunnels eingestürzt, hieß es. Dem Lokführer und einigen Arbeitern sei es gelungen, aus dem Tunnel zu flüchten.

Für die eingeschlossenen Arbeiter bestand jedoch nach Auskunft des sie beschäftigenden Gleisbauunternehmens keine Lebensgefahr. Die Arbeiter führten genügend Sauerstoffflaschen mit sich. Zudem war es ihnen gelungen, ein Luftloch zu finden, in dem sie ausharren konnten, bis die Rettungsmannschaften zu ihnen vordrangen. (nz)