02. Sep 2003 14:14
Im Juli ist die Arbeitslosenquote in den zwölf Ländern der Währungsunion mit 8,9 Prozent gleich geblieben. In der gesamten EU verringerte sie sich minimal.
Die Arbeitslosenquote in der Eurozone hat im Juli bei 8,9 Prozent gelegen und sich damit im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Im Vorjahremonat hatte die Rate noch bei 8,4 Prozent gelegen. Die Arbeitslosigkeit habe sich dabei in allen zwölf Mitgliedsstaaten der Währungsunion im Jahresverlauf erhöht. In allen 15 Mitgliedsländern der EU betrug die Quote den Angaben zufolge 8,0 Prozent. Sie gab damit gegenüber den 8,1 Prozent des Vormonats leicht nach. Im Vergleich zum Juli 2002 liegt sie aber weiter um 0,4 Prozentpunkte höher.
Auch in Deutschland verharrte die Rate mit 9,4 Prozent auf dem Niveau des Vormonats, wie es weiter hieß. Nur Spanien verzeichnete im vergangenen Monat mit 11,4 Prozent eine höhere Erwerbslosenrate, während Frankreich mit 9,4 Prozent gleichauf und Finnland mit 9,3 Prozent nur leicht darunter lagen. Die geringste Quote maßen die Statistiker in Österreich mit 4,5 und Irland mit 4,7 Prozent. Für Luxemburg und die Niederlande, die im Vormonat den geringsten Wert ausgewiesen hatten, lagen den Statistikern allerdings keine Daten vor. (nz)