netzeitung.deZeitung: Lohnverzicht bei Deutscher BA

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Die Angestellten der Deutschen BA müssen Zeitungsberichten zufolge mit einem 20-prozentigen Lohnverzicht rechnen. Im Gegenzug will der neue Eigentümer den Erhalt der Arbeitsplätze sichern.

Hans Rudolf Wöhrl, neuer Eigentümer des Bllig-Fliegers Deutsche BA (DBA), hat sich nach Informationen der «Welt am Sonntag» mit dem Betriebsrat, der Pilotenvereinigung Cockpit und der Gewerkschaft Verdi auf einen Gehaltsreduzierung bei den rund 800 Beschäftigten der DBA geeinigt.

Die Vereinbarung sehe Verhandlungskreisen zufolge einen einjährigen Verzicht auf 15 Prozent der Einkommen sowie den Wegfall des Weihnachtsgeldes und anderer Zulagen vor - eine Einbuße von insgesamt 20 Prozent, berichtete das Blatt. Niemand solle jedoch weniger als 1500 Euro im Monat verdienen.

Wöhrl: Erfolgschancen stehen 50 : 50

Im Gegenzug sichere Wöhrl, der am kommenden Mittwoch seinen Rettungsplan vorstellen will, den Erhalt der Arbeitsplätze zu - alle 16 Maschinen der DBA sollen weiterfliegen, hieß es. Eine Klausel erlaube es jedoch, fliegendes Personal zu entlassen, falls Flugzeuge wieder Erwarten dauerhaft am Boden bleiben müssten.

Der Lohnverzicht und die Starthilfe von British Airways - sie schießt 35 Millionen Euro zu und zahlt ein Jahr lang die Leasing-Raten für die Flugzeuge - seien nur die Grundvoraussetzungen dafür, dass Wöhrl Zeit genug bleibt, die Airline aus den Verlusten zu steuern, zitierte die Zeitung die Kreise weiter. Wöhrl habe sich gegenüber Vertrauten geäußert und die Erfolgschance für das Überleben der Fluglinie auf «50:50» eingeschätzt. (nz)