Bertelsmann schließt deutsches BOL-Geschäft
22.10.2002
Herausgeber: netzeitung.de
Der Online-Buchhandel des Bertelsmann-Konzerns hatte einstmals in 16 Ländern aus Europa und Asien agiert. Zur Zeit seien es noch sechs Standorte, sagte Koslowski weiter. Man werde sich aber von noch weiteren Niederlassungen trennen. So werde BOL Schweden demnächst verkauft. Die Verhandlungen seien bereits weit fortgeschritten. Ein Abschluss sei in den kommenden zwei Wochen zu erwarten.
Die beiden letzten Länderniederlassungen die bei dem Gütersloher Medienkonzern verbleiben werden, seien Italien und China. Zwar werde auch hier kein Gewinn erwirtschaftet, doch sei BOL hier stark ins Club-Geschäft verwoben. Ein Verkauf oder eine Schließung komme daher nicht in Frage, sagte Koslowski der Netzeitung weiter.
Seit der Ablösung von Thomas Middelhoff als Bertelsmann-Vorstandschef stehen die unter seiner Ägide forcierten Internet-Engagements zur Disposition. So sucht Bertelsmann derzeit einen Käufer für seine Online-Agentur Pixelpark. (nz)

