14. Aug 2001 15:18, ergänzt 15:23
Auch bei der Deutschen Bahn wird die Euro-Einführung zum Nachteil für den Kunden ausfallen: Die Bahn rundet die Preise auf. Die zusätzlichen Einnahmen sollen gespendet werden.
Bahnkunden müssen nach der Euro-Einführung Anfang des nächsten Jahres etwas mehr für ihre Fahrkarten berappen. Die Bahn werde die Preise «automatenfähig» machen, sagte der Vertriebsleiter für Personenverkehr, Jürgen Büchy, am Dienstag in Berlin. Erst die Aufrundung mache sie durch 20 Cent teilbar, was nötig sei, um Ermäßigungen zu berechnen und den Kunden am Automaten die Suche nach Ein- oder Zwei-Cent-Stücke zu ersparen.Bei einer exakten Umrechnung zum Kurs von 1,95583 Mark pro Euro kämen nur «krumme Preise» raus. Die Preissteigerungen seien allerdings minimal.