Auch in Zukunft soll man bei Hertie einkaufen können
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Noch im vergangenen Monat drohte der Warenhauskette Hertie das Aus. Nun gibt Insolvenzverwalter Bähr Anlass zur Hoffnung für das Essener Unternehmen und seine 4100 Beschäftigten.
Gute Nachrichten für die 4100 Mitarbeiter der Essener Warenhaus-Kette Hertie. Der Insolvenzverwalter von Hertie, der Anwalt Biner Bähr, lehnt eine Zerschlagung des Unternehmens ab. «Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir Hertie als Ganzes erhalten können», sagte Bähr dem «Handelsblatt».
Bereits in den vergangenen Tagen hätten sich sowohl strategische als auch Finanzinvestoren gemeldet, die Interesse am Unternehmen bekundet hätten. Mit der Präsentation eines Käufers sei aber frühestens im November zu rechnen, sagte Bähr. Die Verluste schreibende Warenhauskette hatte Ende Juli wegen finanzieller Probleme des britischen Haupteigentümers Dawnay Day Insolvenz angemeldet. (nz/dpa)