07. Feb 2008 16:03
Mehrere Dutzend Menschen sind am «Super-Tuesday», dem wichtigsten Wahltag für Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur, bei einer Serie von Tornados ums Leben gekommen. Gewitter waren der Auslöser.
Die Kaltfront trennte kontinentale Polarluft im Norden von feuchtwarmer Luft aus dem Golf von Mexico im Süden, wie Meteorologe Olaf Pels-Leusden vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach erläuterte. An der Kaltfront gab es demnach heftige Gewitter mit starken Auf- und Abwinden, Tornados bildeten sich. 24 Grad betrug der Temperaturunterschied im Gebiet der Front: In Norman, US-Bundesstaat Oklahoma, wurden Null Grad und in Tennessee 24 Grad gemessen. Mit fortschreitender Jahreszeit nehme in den USA die Wahrscheinlichkeit von Tornados zu, sagte Pels-Leusden. Während sonst eher der mittlere Westen betroffen sei, seien die Tornados diesmal über den Südosten der USA hinweggezogen. Vor allem die Bundesstaaten Tennessee, Arkansas, Kentucky, Alabama und Mississippi waren betroffen. Insgesamt starben über 50 Personen. (dpa)