20. Jul 2008 10:19
Es weht, es regnet und es ist frisch: Auch in den nächsten Tagen lässt der Sommer auf sich warten. Gemäß dem Prinzip «Die Hoffnung stirbt zuletzt» gibt es aber einen kleinen Lichtblick am Horizont.
In fast allen Bundesländern haben die Ferien begonnen, doch sommerliche Temperaturen lassen vielerorts auf sich warten. Am Sonntag regnet es im Schwarzwald sowie südlich der Donau und in Niederbayern zum Teil kräftig. Einzelne Gewitter sind vor allem in den Alpen zu erwarten, teilte der Wetterdienst meteomedia mit. Auch sonst fällt verbreitet etwas Regen, zum Abend lassen die Schauer nach. Am trockensten bleibt es noch im Gebiet von der Lübecker Bucht über das Wendland bis zum Emsland. Der westliche Wind frischt an der Nordsee stark bis stürmisch auf. Die Temperaturen erreichen 20 bis 24, in seltenen Fällen 25 Grad Celsius. Zu Wochenbeginn zeichnet sich keine wesentliche Änderung ab: Am Montag fällt in der Nordhälfte Deutschlands verbreitet Regen, die Sonne macht sich erneut rar. Richtung Süden gehen hingegen nur einzelne Schauer nieder, die Sonne scheint häufiger. Am längsten wärmt sie Baden-Württemberg, das Rhein-Main-Gebiet sowie Ober- und Unterfranken. Der West- bis Nordwestwind weht in der Nordhälfte weiterhin frisch. Die Temperaturen werden über 14 bis 19 Grad Celsius kaum hinauskommen.
Am Dienstag dann lockern von Westen her die Wolken mehr und mehr auf. Immer öfter soll die Sonne zum Vorschein kommen, im Osten Deutschlands halten sich Schauer und Wolken am längsten. Der kräftige Wind lässt allmählich nach. Die Höchstwerte liegen zwischen 17 und 24 Grad Celsius, am wärmsten wird es zwischen Emsland und Oberrhein. (dpa)