03. Jul 2008 15:50
Am Freitag kann man Klimaanlagen und Ventilatoren wieder ausschalten. Es wird merklich kühler, in weiten Teilen des Landes kann es zu Gewittern kommen.
Auch Hagel und Sturmböen sind nicht ausgeschlossen», warnte Marius Menz vom Wetterdienst Meteomedia am Donnerstag. Am Samstag baut sich ein Zwischenhoch auf, am Sonntag nimmt der Tiefdruckeinfluss bereits wieder zu. «Eine neue Hitzewelle ist nicht in Sicht», erklärte Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Am Freitag regnet es in Deutschland von der Nordsee über den Harz bis nach Sachsen gebietsweise kräftig und teils mit Gewittern durchsetzt, örtlich besteht Unwettergefahr. Am Nachmittag lässt der Regen nach und beschränkt sich weitgehend auf Brandenburg, in den übrigen Regionen kommt es nur noch zu einzelnen Schauern.
Im Westen und Süden setzt sich schon früher die Sonne durch, in den Alpen halten sich zunächst noch Wolkenreste. Ebenfalls sonnig und trocken bleibt es in Vorpommern. Der Wind weht frisch bis kräftig, in Böen teils stürmisch aus westlicher bis nordwestlicher Richtung. Die Temperaturen steigen auf 21 bis 26 Grad.
Nach einer klaren und meist kühlen Nacht präsentiert sich der Samstag häufig sonnig, nur im äußersten Norden ist es leicht gewittrig. Gegen Abend ziehen von Westen her dichtere Wolken auf. Der Wind lässt nach, die Temperaturen erreichen 23 bis 28 Grad.
Am Sonntag wird es bei wechselnder Bewölkung zeitweise sonnig, im Tagesverlauf sind aber auch einige Schauer und ein paar Gewitter möglich. Mit maximal 20 bis 25 Grad wird es wieder etwas kühler. Eine durchgreifende Wetteränderung sei bis zur Wochenmitte nicht erkennbar, erklärte der DWD-Meteorologe. (dpa)