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Schauer und Unwetter: 

Das schöne Wetter legt eine Pause ein

15. Mai 2008 15:38
In den nächsten Tagen sollte der Regenschirm griffbereit sein
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Mit den milden Temperaturen ist es vorerst vorbei. Ein Tief bringt kühle und feuchte Luft nach Deutschland – örtlich sind Unwetter möglich. Aber die Sonne gibt nicht auf.

Es wird kühler in Deutschland und meist auch regnerisch. Ursache ist eine flache Tiefdruckrinne von der Biskaya bis zum Baltikum, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach berichtete. Örtlich seien am Wochenende auch Unwetter möglich. Ab Sonntag komme aber wieder zunehmend trockenere Luft nach Mitteleuropa, sagte Meteorologe Andreas Meingaßner vom Wetterdienst meteomedia. «Mit den überdurchschnittlich milden Temperaturen ist es aber vorerst vorbei.»

Unbeständiger Freitag

Der Freitag präsentiert sich unbeständig: In weiten Teilen Deutschlands gehen Schauer und Gewitter nieder, vom Emsland bis zur Altmark fällt auch länger anhaltender Regen. Die Sonne zeigt sich hier selten, auch sonst scheint sie nur zeitweise. Die Ausnahme bilden dabei der Norden zwischen Harlingerland an der Nordsee und Usedom sowie das nördliche Baden-Württemberg. Dort fallen nur wenig Schauer, teils bleibt es auch trocken. Die Sonne scheint hier verbreitet und lang. An der Nordsee frischt Nordwind auf. Sonst kommt der schwache bis mäßige Wind aus Westen. Die Höchstwerte liegen zwischen 16 Grad an der Nordsee und 25 Grad am Oberrhein.

Nasser Samstag

In der Nacht zum Samstag lockern die Wolken vor allem im Nordosten auf, hier bleibt es teilweise auch trocken. Im Mittelgebirge und südlich davon sowie teilweise im Nordosten sind hingegen noch Schauer zu erwarten. Stellenweise bilden sich Nebel- und Dunstfelder. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 7 und 13 Grad.

Am Samstag regnet es vor allem im Westen. Im Norden und Südosten ist es am Vormittag etwas freundlicher und es zeigt sich die Sonne. Im Tagesverlauf breiten sich aber die Schauer wieder aus. Am ehesten bleibt es in Niederbayern und Schleswig-Holstein trocken. Im Nordwesten weht frischer, mitunter starker Nordwind, im Süden und Osten kommt der Wind hingegen schwach bis mäßig aus Westen bis Süden. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 14 Grad im Norden und 23 Grad in der Lausitz und in Niederbayern.

Freundlicher Sonntag

Am Sonntag überwiegen vom Süden Brandenburgs bis Baden-Württemberg noch die Wolken und es regnet häufig. Von Nordosten lockern die Wolken hingegen auf und die Sonne setzt sich durch. Die Temperaturen steigen je nach Sonne, Wolken und Regen auf 13 bis 20 Grad. (dpa)

 
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