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Gewitter ziehen auf: 

Sonnenhoch «Nevio» verabschiedet sich

14. Mai 2008 15:45
Die sonnigen Maitage gehen zu Ende
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Der Sommer im Frühling ist bald vorbei. Stattdessen drohen Blitz, Donner und starke Hagelschauer. Neben der Regenjacke sollte aber auch der Pulli griffbereit sein – es wird kühler.

Tiefdruckgebiete drängen Sonnenhoch «Nevio» nach Norden ab und bringen feuchte Luft nach Deutschland. Als Folge ziehen am Donnerstag Gewitter auf – in den Mittelgebirgen sind nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Unwetter mit Hagel und starkem Regen möglich. Nur im Norden soll es trocken bleiben. Mit der Umstellung der Wetterlage ist die Schönwetterphase vorbei. «Am Wochenende muss man sich auf unbeständiges und vergleichsweise kühles Wetter einstellen», sagte Gustav Puhr vom Wetterdienst meteomedia am Mittwoch.

Am Donnerstag ziehen erste Schauer auf

Am Donnerstag gehen im äußersten Westen und Südwesten erste Schauer nieder. Ansonsten scheint die Sonne nach Auflösung morgendlicher Dunst- und Nebelfelder zunächst noch recht häufig, später breiten sich jedoch teils heftige Schauer oder Gewitter allmählich nach Osten aus. Bis zum Abend sonnig und weitgehend trocken bleibt es nur entlang und nördlich einer Linie Ostfriesland- Altmark-Niederlausitz sowie im äußersten Osten Bayerns. Die Luft erwärmt sich noch einmal auf 20 bis 25 Grad. An den Küsten ist es bei teils auflandigem Wind streckenweise deutlich kühler.

In der Nacht zum Freitag ziehen die Gewitter ostwärts, besonders intensive Niederschläge sind von Nordrhein-Westfalen bis nach Brandenburg zu erwarten. In Küstennähe bleibt es hingegen weitgehend trocken und auch im Südwesten trocknet es vorübergehend ab.

Freitag nur wenig Sonne

Der Freitag bringt neue, teils heftige Schauer und Gewitter. Die Sonne zeigt sich höchstens zeitweise. Weitgehend trocken und länger sonnig ist es nur an der Nord- und Ostsee. Es weht schwacher bis mäßiger, in Gewitternähe mitunter kräftig bis stürmisch auffrischender Wind aus westlichen, im Nordwesten aus nördlichen Richtungen. Die Höchstwerte liegen nur noch zwischen 18 und 23 Grad, kühler bleibt es vor allem in einigen Mittelgebirgsregionen und an der See.

Am Samstag ziehen sich die Schauer und Gewitter allmählich in den Süden zurück, von Nordwesten her setzt sich zunehmend trockene, aber kühle Luft durch. Im Norden weht teils frischer Nordwestwind. Die Temperaturen steigen meist nicht über 16 bis 21 Grad. (dpa)

 
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