Sticker funktionierten besonders gut in Städten, in denen Menschen viel zu Fuß unterwegs seien, wird Alice Twemlow vom American Institute of Graphic Arts zitiert. Vor allem «können die Leute auch gleich reagieren». Billige Drucker machten es den Künstlern möglich, ihre Arbeit für die Öffentlichkeit in Masse zu produzieren, fügt Scott Rettberg, ein Student der neuen Medien, hinzu. Außerdem seien sie leichter anzubringen als Grafitti.Entfernungen sind für die kleinen Kunstwerke kein Problem - in New York entworfen, nach Paris gemailt und nach Hong Kong weitergeleitet, erreichen sie das nächste Verkehrsschild schneller, als es der Künstler je könnte. Und dann: ausdrucken, abziehen, ankleben. (nz)