Erfolg bei Suche nach neuem H5N1-Impfstoff
Das FLI-Team hatte für den neuen Impfstoff das Hämagglutinin-Gen H5 der Vogelgrippe-Variante H5N2 an ein Trägervirus der Newcastle- Krankheit gekoppelt. Die Forscher berichteten im US-Fachjournal «Proceedings of the National Academy of Sciences» über ihren Ansatz.
Bereits im Sommer 2005 hatten FLI-Forscher den Prototyp eines ähnlichen Markerimpfstoffes entwickelt, bei dem einem abgeschwächten Geflügel-Herpesvirus ein Vogelgrippe-Gen hinzugefügt wurde. Der Vorteil des neuen Impfstoffes sei aber, dass er nicht nur bei Hühnern sondern auch bei anderen Geflügelarten eingesetzt werden könnte, sagte FLI- Sprecherin Elke Reinking.
In dem elfseitigen Dokument gibt die FAO unter anderem Hygiene-Tipps und Ratschläge zur richtigen Haltung von Geflügel. Ebenso warnt sie vor Geflügelmärkten in betroffenen Gebieten und gibt Hinweise zum Umgang mit toten Tieren. Diese sollen nicht liegen gelassen oder in Gewässern entsorgt werden, sondern müssten verbrannt oder tief vergraben werden.
In der kommenden Woche soll sich eine Konferenz in Rom mit der Frage befassen, in welchem Maße Wildvögel für die Ausbreitung der Vogelgrippe verantwortlich sind. Die FAO und das internationale Tierseuchenamt (OIE) haben dazu 300 Wissenschaftler aus 100 Ländern ins Hauptquartier der FAO in Rom eingeladen. (nz)

