12.02.2006
Herausgeber: netzeitung.de
H5N1-Virus in Italien und Griechenland bereits nachgewiesen
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
In Slowenien ist ein Schwan an einer Infektion mit einem Virus des H5-Stammes verendet. Ob es sich um den für Menschen gefährlichen Erreger handelt, ist noch unklar.
In Slowenien besteht Verdacht auf die auch für den Menschen gefährliche Variante der Vogelgrippe. Wie die EU-Kommission am Sonntag in Brüssel mitteilte, starb ein Schwan an dem H5-Virus. Das zuständige EU-Labor in Weybridge bei London untersucht nun, ob er das H5N1-Virus in sich trug.
Die slowenische Regierung verpflichtete sich, sofort strenge Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Im Umkreis von drei Kilometern um den möglichen Seuchenherd wird eine Sicherheitszone eingerichtet. Dort muss Geflügel in den Ställen bleiben. Im Umkreis von zehn Kilometern müssen die Bauern strenge Hygienemaßnahmen einhalten.
Auch Griechenland und Italien, wo das H5N1-Virus nachgewiesen ist, ergriffen diese Vorkehrungen. (nz)