Entführungsopfer Natascha Kampusch bietet Amstettener Opfern Hilfe an
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Acht Jahre war sie selbst das Opfer eines Gewalttäters. Nun will das ehemalige Entführungsopfer den Betroffenen im niederösterreichischen Inzest-Fall helfen - psychologisch und finanziell.
Natascha Kampusch, die selbst acht Jahre lang in der Gewalt eines Entführers leben musste, will im Fall der 24 Jahre lang eingesperrten Elisabeth F. und ihrer drei mit ihr eingesperrten Kindern helfen. Da sie die Situation der völligen Isolation aus eigener Erfahrung kenne, biete sie der heute 42-jährigen Frau sowohl finanzielle Unterstützung als auch ein Gespräch an, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung. Finanzielle Hilfe will Kampusch der Familie aus den Spendengeldern zukommen lassen, die sie nach ihrer Flucht von ihrem Peiniger für einen geplanten Hilfsfonds erhielt.Kampusch war 1998 im Alter von zehn Jahren entführt worden und acht Jahre lang von ihrem Kidnapper in einem Kellerverlies festgehalten worden. Im August 2006 gelang ihr die Flucht. Der Entführer beging daraufhin Selbstmord. (dpa)