Bei großen Anschaffungen ist der Franc immer noch in den Köpfen der Konsumenten
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Geht es um größere Anschaffungen, rechnen viele Franzosen auch Jahre nach der Euro-Einführung in ihre alte Währung um. Je älter die Konsumenten, desto schwerer können sie sich vom Franc verabschieden.
Mehr als sechs Jahre nach der Einführung des Euro rechnen viele Franzosen bei hohen Ausgaben immer noch in Franc. Beim Autokauf kalkulierten 60 Prozent nur in der alten Landeswährung, berichtete das Statistikamt INSEE am Mittwoch. Weniger als jeder Dritte schaue hier nur auf den Euro-Preis. Vier von zehn Haushalten greifen zuweilen auf den Franc zurück, um ein Gehalt oder größere Ausgaben auszudrücken. Immerhin jeder Neunte gibt Ausgaben über 1500 Euro in Franc an.
Dagegen spielt der Franc beim täglichen Einkauf praktisch keine Rolle mehr. Wenn es um Beträge unter 100 Euro geht, schauen nur noch zwei Prozent der Franzosen auf den ebenfalls ausgewiesenen Franc-Preis. Die Jungen haben dabei schneller Abschied von der alten Währung genommen als die Alten. So rechnen die 26- bis 35-Jährigen doppelt so häufig in Franc als die unter 25-Jährigen. Bei den über 55-Jährigen sind es sogar fünf Mal so viel wie bei den Franzosen, die erst im Euro-Zeitalter volljährig wurden. (dpa)